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Die Gemeinde (traditionell: Landschaft) Davos, in der walserdeutschen Ortsmundart Tafaas auch Tafaa rätoromanisch Tavau, italienisch Tavate umfasst beinahe das gesamte Landwassertal im Schweizer Kanton Graubünden und liegt in der Region Prättigau/Davos. Die politische Gemeinde mit zahlreichen Siedlungen bestand bis Ende 2018 aus den sechs Fraktionsgemeinden Davos Dorf, Davos Platz, Davos Frauenkirch, Davos Glaris, Davos Monstein und Davos Wiesen, von denen seither allein noch diejenige von Monstein existiert. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich Davos zu einem international bekannten Luftkurort und trug den Titel Weltkurort Davos. Später folgte eine stärkere Gewichtung des Wintersports. Die Bevölkerung stieg von 1680 Einwohnern im Jahr 1850 auf über 11'000 im Jahr 1930 an.
Geographie
Siehe auch: Liste von Bergen der Landschaft Davos
Landschaft Davos
Blick gegen Südwesten; im Vordergrund Davos Dorf,
oberhalb der Bildmitte Davos Platz. Landeskarte der Schweiz 1:25'000, Blatt 1197 «Davos»
Das Territorium der Landschaft Davos umfasst den grössten Teil des Landwassertals und greift bei Davos Wolfgang (1631 m) noch gut zwei Kilometer über die Wasserscheide ins Prättigau aus. Die durch den Fluss, die Hauptstrasse und die Bahnlinie markierte Achse des Tals verläuft von Nordost nach Südwest. Vom Davosersee fällt sie zunächst sehr sanft ab, nur knapp 60 Meter auf acht Kilometern Länge. In diesem Abschnitt münden von links die beiden Seitentäler Flüela und Dischma, welche den Zugang zu den ins Engadin führenden Übergängen Flüelapass bzw. Scalettapass vermitteln. Ab der Einmündung des dritten, wie die vorgenannten rund 10 km langen Seitentals, des Sertigtals, wird der Talboden schmaler und fällt auf den verbleibenden neun Kilometern bis zur ehemaligen Gemeindegrenze bei der Felsenge Brombänz um knapp 300 Meter. Der tief eingeschnittene unterste Abschnitt des Tals heisst Zügenschlucht. Jenseits der Zügenschlucht befindet sich die Fraktion Wiesen, die seit dem 1. Januar 2009 ebenfalls zu Davos gehört.
Die rechte (nordwestliche) Flanke weist nur einige kurze Seitentäler auf. Hier verläuft die Gemeindegrenze – gleichzeitig Wasserscheide gegen das Plessurgebiet – über die Gipfel von Amselflue (2771 m), Tiejer Flue (2781 m), Mederger Flue (2674 m) und Chüpfenflue (2658 m) zum historisch bedeutsamen Strelapass. Jenseits des Sattels setzt sie sich über das Schiahorn (2709 m) zum Weissfluhjoch (2693 m) fort. Im Norden verläuft die Gemeindegrenze auf der Casanna und dem Gotschnagrat. Die linke Talseite wird durch die drei Seitentäler in vorspringende Grate zergliedert. Vom Tal gesehen beherrschen die vorgelagerten Berge Seehorn (2238 m), Büelenhorn (2512 m), Jakobshorn (2590 m) und Rinerhorn (2528 m) das Bild. Die grössten Höhen findet man jedoch entlang der Wasserscheide gegen das Engadin und das obere Albulatal: Flüela Wisshorn (3085 m), Flüela Schwarzhorn (3147 m, höchster Punkt der Gemeinde), Piz Grialetsch (3131 m), Chüealphorn (3078 m) und Hoch Ducan (3063 m).
Ortsteile
Die ehemaligen Davoser Fraktionsgemeinden Der Weiler Laret im Norden des Ortsteils Davos Dorf, mit reformierter Kirche
Die sechs Ortsteile – bis Ende 2018 autonome Fraktionsgemeinden – sind in Fliessrichtung des Flusses Landwasser:
- Davos Dorf, einschliesslich des Flüelatals, der Siedlung Wolfgang mit dem Strassenübergang Passhöhe Wolfgang und dem Weiler Laret jenseits des Passes
- Davos Platz, einschliesslich des Dischmatals
- Davos Frauenkirch, einschliesslich des Sertigtals
- Davos Glaris
- Davos Monstein (seit 2019 einzige öffentlich-rechtliche Gebietskörperschaft der Gemeinde)
- Davos Wiesen (seit 2009 zu Davos)
Die Fraktionen Frauenkirch, Glaris und Monstein bilden zusammen den Unterschnitt, die Fraktionen Platz und Dorf den Oberschnitt.
Die beiden grössten Fraktionen Dorf und Platz liegen im fast ebenen oberen Talabschnitt und sind durch die Bautätigkeit des 20. Jahrhunderts zu einem rund vier Kilometer langen Siedlungsband verschmolzen. Über das gesamte Gemeindegebiet verstreut liegt eine Vielzahl von Einzelhöfen und Alpsiedlungen.
Mit 254,39 km2 war Davos bis Anfang 2009 die flächenmässig zweitgrösste Gemeinde der Schweiz. Im Jahr 1997 wurden 37,1 % der Fläche als Wiesen und Weiden landwirtschaftlich genutzt, der Wald nahm 19,7 % ein, die Siedlungen 2,2 %. Als unproduktiv galten 41,0 %.
Mit der Eingemeindung von Wiesen wurde Davos Anfang 2009 knapp vor Bagnes (282,25 km2) zur flächengrössten Gemeinde der Schweiz, verlor diese Führungsposition aber bereits Anfang 2011 wieder an die neu geschaffene Glarner Gemeinde Glarus Süd, die ihrerseits durch die Eingemeindung von fünf Gemeinden in die Bündner Gemeinde Scuol im Jahre 2015 auf den zweiten Platz verschoben wurde.
Nachbargemeinden sind Arosa, Bergün Filisur, Klosters, S-chanf, Schmitten und Zernez.
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